Die WSG, wie sie heute dasteht, ist mehr als nur ein Unternehmen. Sie ist auch die Geschichte eines Mannes, der niemals aufgegeben hat: Volker Riecke.
Im Jahr 1987 machte sich Volker zum ersten Mal selbstständig – als Einzelunternehmer, mit einem alten LKW, einem Hanomag-Radlader B11 (Baujahr 1969), einem Atlas-Bagger 1302 (ebenfalls von 1969) und dem festen Willen, etwas Eigenes aufzubauen.
Er baute Sandplatten, verlegte Kabel, nahm jede Arbeit an. Er plante, organisierte und führte aus – alles selbst. Und wenn andere längst zu Hause waren, lag er noch unter dem LKW, um ihn für den nächsten Tag wieder fit zu machen. Volker war Fahrer, Mechaniker, Unternehmer – alles in einer Person.
Doch Einsatz allein reicht manchmal nicht. Als Kundenrechnungen ausblieben, musste er das erste Unternehmen aufgeben.
Aber: Wer Volker kennt, weiß – aufgeben ist keine Option.
Doch diesmal sollte es anders laufen. Schon beim Namen zeigte sich das: Ein Neuanfang brauchte einen neuen Namen – und so entstand die Wulsbütteler Sandgesellschaft mbH, kurz WSG – benannt nach der Sandgrube in Wulsbüttel. Ein Start auf neuem Boden – im wahrsten Sinne des Wortes.
Auch die Farben wählte Volker bewusst: Gelb – die Farbe der Sonne. Sie steht für Hoffnung, für einen neuen Tag, für einen Neuanfang.
Der Anfang war erneut nicht leicht. Doch manchmal braucht es – neben Fleiß – auch das richtige Quäntchen Glück zur richtigen Zeit. Und: die richtigen Menschen.
Die Firma wuchs – solide, nachhaltig, bodenständig. Seit mehreren Jahren ist auch Patrick Riecke, Volkers Sohn, mit an Bord. Mit großem Einsatz, frischen Ideen und echtem Unternehmergeist führt er die WSG mit in die Zukunft. Er ist längst ein fester Teil des Unternehmens.
Heute ist die WSG stark aufgestellt: Mit eigenen Sandgruben, Bodendeponien, einer Bauschuttrecyclinganlage und einem erfolgreichen Abbruchbetrieb, der in der Region einen festen Namen hat.
Nicht zu vergessen: 45 Mitarbeitende, die mit Erfahrung, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft das Rückgrat der Firma bilden.
Im Laufe der Jahre sind weitere Unternehmen hinzugekommen, die sich hervorragend ergänzen und gemeinsam stark auftreten:
Alle diese Unternehmen tragen auf ihre Weise zum Erfolg bei – als spezialisierte Partner, als Ergänzung, als Teil eines wachsenden Ganzen.
Und auch sie stehen für das, was Volker stets wichtig war: Zuverlässigkeit, Qualität und ehrliche Arbeit.
Ein Satz von Volker bringt es auf den Punkt – mal leise gesprochen, mal mit Nachdruck:
Ich wünsche mir für die WSG, dass sie sich immer weiterentwickelt – und niemals mehr in solche schweren Zeiten kommt, wie ich sie erlebt habe.
Ein Wunsch, der nur allzu verständlich ist. Und wenn man sich heute umschaut, lässt sich eines mit Sicherheit sagen:
Für Verlässlichkeit. Für Beständigkeit. Und für eine Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt, wieder aufzustehen.